2016

Die SG feiert ihren 21. Geburtstag

Die StudierendenGesellschaft wird erwachsen – so oder so ähnlich könnte man den 21. Geburtstag erklären. Gemeinsam mit Freunden, Ehemaligen und Studierenden hat die SG am 11. Juni 2016 ihre internationale Volljährigkeit zelebriert und blickte in drei Teilen auf das, was war, das, was ist, und das, was kommen mag. Im Mittelpunkt standen die Ernennung von …
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21. Jubiläum der SGDie StudierendenGesellschaft wird erwachsen – so oder so ähnlich könnte man den 21. Geburtstag erklären. Gemeinsam mit Freunden, Ehemaligen und Studierenden hat die SG am 11. Juni 2016 ihre internationale Volljährigkeit zelebriert und blickte in drei Teilen auf das, was war, das, was ist, und das, was kommen mag. Im Mittelpunkt standen die Ernennung von Gründungsvater Dr. Konrad Schily zum Ehrenmitglied der SG, die kritische Podiumsdiskussion zum Thema „Nachgelagerte Studiengebühren in Deutschland“ und das abendliche SG-Ehemaligen-Dinner. Während bei der Diskussion mit Presse, Politik und Wirtschaft die Zukunfts-Frage gewälzt wurde, wie sinnvoll eine finanzielle Beteiligung der Studierenden an ihrer Universität sein könnte, gaben die Anekdoten und Geschichten aus vergangenen Zeiten beim Dinner den Ton an.

Zu späterer Stunde brachte die SG mit Studierenden und Ehemaligen die Uni zu beben: In der Cafete wurde zu Beats von DJ Través aus Hamburg und Philip Zerr aus Witten bis in die frühen Morgenstunden getanzt.

Wir bedanken uns für den schönen Geburtstag bei allen Gästen und Unterstützer_innen. Auf die nächsten 21 Jahre!

Weitere Fotos: siehe Impressionen.

 

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2014

Erste StudierendenAnleihe

Die UW/H wächst und wächst auf bis zu 2500 Studierende. Da mehr Neu-Studierende sich einschreiben und den Umgekehrten Generationenvertrag in Anspruch nehmen, als Alumni ihren Beitrag zurückzahlen, entsteht eine Finanzierungslücke für die StudierendenGesellschaft. Zur Überbrückung des Zeitraums zwischen der Verauslagung der Finanzierungsbeiträge an die Universität und dem Einsetzen der Rückzahlungen der geförderten Studierenden begab die …
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Die UW/H wächst und wächst auf bis zu 2500 Studierende. Da mehr Neu-Studierende sich einschreiben und den Umgekehrten Generationenvertrag in Anspruch nehmen, als Alumni ihren Beitrag zurückzahlen, entsteht eine Finanzierungslücke für die StudierendenGesellschaft.

Zur Überbrückung des Zeitraums zwischen der Verauslagung der Finanzierungsbeiträge an die Universität und dem Einsetzen der Rückzahlungen der geförderten Studierenden begab die StudierendenGesellschaft im November 2014 ihre erste StudierendenAnleihe, welche mit einem Volumen von € 7,5 Mio, einer Laufzeit von 10 Jahren und mit einem jährlichen Festzins von 3,6 % ausgestattet war. Die Anleihe (WKN/ISIN A12UD9/DE000A12UD98) wird im Freiverkehr an der Börse Düsseldorf gehandelt, Folgeanleihen sind in einem Drei- bis Vierjahresrhytmus geplant.

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2009

Erneute Erhöhung der Beiträge

In der schweren finanziellen Krise der Universität Ende des Jahres 2008 wurde eine erneute Beitragserhöhung beschlossen, um die Universität in ihrer Sanierung zu unterstützen. Dem regulären Beitrag wurde ein zeitlich befristeter Sanierungsbeitrag hinzugefügt, welcher 2014 gesenkt werden konnte.

2005

Freiwillige Erhöhung der Beiträge

Um die in finanzielle Schieflage geratene Universität Witten/Herdecke verstärkt zu unterstützen, beschloss die Mitgliederversammlung der StudierendenGesellschaft am 27. Juni 2005, ab dem Wintersemester 2005/2006 höhere Studienbeiträge zu erheben. Da zeitgleich an vielen Universitäten gegen die Einführung von Studiengebühren demonstriert wurde, sorgte diese freiwillige Erhöhung der Studienbeiträge in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen.

2001

Gesellschafter der Universität

Im Jahr 2001 wurde der StudierendenGesellschaft durch das damalige Direktorium der Private Universität Witten/Herdecke gGmbH einer von 12 Direktoriumssitzen übertragen. Seit das Direktorium im Jahre 2009 durch eine Gesellschafterversammlung ersetzt wurde, ist die StudierendenGesellschaft Gesellschafter der Universität. Zur Zeit (im Jahre 2015) beträgt ihr Anteil rund 4 %.

1995

Gründung der Studierendengesellschaft

Es erschien den Studierenden notwendig, die Durchführung dieses Konzeptes in die eigenen Hände zu nehmen und dazu eine studentische Organisation ins Leben zu rufen. Im Mai 1995 wurde die StudierendenGesellschaft mit 117 Gründungsmitgliedern in einem ungewöhnlich großen Rahmen gegründet. Mit der Konstruktion eines Vereins wurde bewusst eine Rechtsform gewählt, die eine breite Partizipation ermöglichen sollte. …
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Es erschien den Studierenden notwendig, die Durchführung dieses Konzeptes in die eigenen Hände zu nehmen und dazu eine studentische Organisation ins Leben zu rufen. Im Mai 1995 wurde die StudierendenGesellschaft mit 117 Gründungsmitgliedern in einem ungewöhnlich großen Rahmen gegründet. Mit der Konstruktion eines Vereins wurde bewusst eine Rechtsform gewählt, die eine breite Partizipation ermöglichen sollte. Bis heute wird der Verein von Studierenden geführt und die Höhe der Studienbeiträge ausschließlich im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Universitätsleitung und der StudierendenGesellschaft – und damit den Studierenden in der Mitgliederversammlung – bestimmt. Sie ist somit ein lebendiges Beispiel für die Ausgestaltung der Grundprinzipien der Universität Witten/Herdecke  – zur Freiheit ermutigen, nach Wahrheit streben, soziale Verantwortung fördern – und ihres unternehmerischen Grundverständnisses von Universität.

Studierendengesellschaft

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1995

Erfindung des umgekehrten Generationenvertrags

Der Kerngedanke des Umgekehrten Generationenvertrags entstand mitternachts auf einer Papierserviette am Küchentisch einer Wittener Studenten-WG: Die zeitliche Entkoppelung von Studium und Zahlung von Studiengebühren. Wenn die Rückzahlung nach Aufnahme der Berufstätigkeit möglich wäre, könnte eine Ökonomisierung des Studiums vermieden werden. Mit einem finanziellen Beitrag, der sich an den eigenen Möglichkeiten statt an denen der Eltern …
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Der Kerngedanke des Umgekehrten Generationenvertrags entstand mitternachts auf einer Papierserviette am Küchentisch einer Wittener Studenten-WG: Die zeitliche Entkoppelung von Studium und Zahlung von Studiengebühren. Wenn die Rückzahlung nach Aufnahme der Berufstätigkeit möglich wäre, könnte eine Ökonomisierung des Studiums vermieden werden. Mit einem finanziellen Beitrag, der sich an den eigenen Möglichkeiten statt an denen der Eltern bemisst, könnte die Universität bleiben, was sie ist: eine Hochschule, an der für die Aufnahme allein die individuelle Leistung gepaart mit Integrität und Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Ganzen ausschlaggebend ist. Das Prinzip des Umgekehrten Generationenvertrages ist einfach: Erst studieren, später zahlen. Auf diese Weise finanzieren die Absolventen den jeweils Studierenden ihr Studium.

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1994

Einführung von Studiengebühren

Als die Studierenden der Universität Witten/Herdecke nach den Semesterferien im Herbst 1994 an ihre Universität zurückkehrten, wurde ihnen vom Präsidium der Universität offiziell verkündet, dass ein von der Landesregierung und der damaligen Universitätsleitung geschnürtes Paket zur Sanierung der Universitätsfinanzen bis zur Jahrtausendwende Studiengebühren vorsah. Es ergab sich folgendes Dilemma: Einerseits schätzten die Studenten die freiheitlichen …
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Als die Studierenden der Universität Witten/Herdecke nach den Semesterferien im Herbst 1994 an ihre Universität zurückkehrten, wurde ihnen vom Präsidium der Universität offiziell verkündet, dass ein von der Landesregierung und der damaligen Universitätsleitung geschnürtes Paket zur Sanierung der Universitätsfinanzen bis zur Jahrtausendwende Studiengebühren vorsah. Es ergab sich folgendes Dilemma: Einerseits schätzten die Studenten die freiheitlichen Studienbedingungen an der Universität Witten/Herdecke, die durch eine gewöhnliche Studiengebührenregelung gefährdet worden wären. Andererseits schien eine finanzielle Beteiligung der Studierenden zur nachhaltigen Sicherung eben dieser Studienbedingungen unumgänglich.

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