Als 1995 die Einführung von Studienbeiträgen an der Universität Witten/Herdecke vor der Tür stand, waren die Sorgen groß: Wie kann verhindert werden, dass von nun an vor allem Geld, nicht aber individuelle Fähigkeiten, darüber entscheidet, wer in Witten studiert? Wie können wir der Ökonomisierung des Studiums vorbeugen? Wie lässt sich verhindern, dass sich Studium und Berufswahl zunehmend finanziellen Zwängen unterordnen?

Diese Fragen fanden im Umgekehrten Generationenvertrag nicht nur eine überzeugende Antwort, sondern enthielten auch das, was wir noch viele Jahre später als Ideale der StudierendenGesellschaft begreifen: Die Drei Freiheiten.

 

Freier Zugang zum Studium

Freier Zugang zum Studium

Die Dicke des Portemonnaies darf nicht beeinflussen, wer in Witten studieren wird und wer nicht. Mit der sozialverträglichen Finanzierung der Studienbeiträge durch den Umgekehrten Generationenvertrag spielt der finanzielle Hintergrund aller Bewerberinnen und Bewerber keine Rolle mehr. Es kommt allein auf Dich an und ob die Universität Dir einen Studienplatz anbietet.

 

Freier Gestaltung des Studiums

Freie Gestaltung des Studiums

Kredite, Geld und Fristen sollen Dich in der freien Gestaltung Deines Studiums nicht beschränken. Schon gar nicht dürfen sie Dich zu einem besonders kurzen Studium in Witten zwingen. Im Gegenteil: Freiheit und Eigenverantwortung werden bei der Gestaltung des Studiums großgeschrieben. Entscheide selbst, wie lange Du studierst und entscheide frei darüber, wie Du diese Zeit nutzt. Egal, wie viel Zeit Du Dir nimmst, Deine Studienbeiträge ändern sich dadurch nicht!

 

Freie Berufswahl

Freie Berufswahl

Auch nach Abschluss des Studiums soll Dich die Angst vor Schulden, Krediten und Fristen nicht in Deiner Berufswahl einschränken. Gestalte Dein Leben so wie Du möchtest: Frei nach Deinen Wünschen. Egal ob Weltreise, Kinderwunsch oder Ehrenamt – Deine Studienfinanzierung bleibt sozialverträglich. Hier kommt das Solidarprinzip zum Tragen: Wer viel verdient, zahlt mehr zurück; wer wenig verdient, zahlt weniger zurück. Liegt Dein Einkommen unter der Mindestgrenze, zahlst Du nichts zurück. Und dabei gilt: Jeder Euro, den Du an die StudierendenGesellschaft zahlst, kommt den Studierenden der UW/H zugute.

 

Die Drei Freiheiten sind die grundlegenden Werte unserer Arbeit in der StudierendenGesellschaft. Ergänzt werden Sie durch ein anderes Ideal, ohne das keine Freiheit erwachsen kann: Solidarität.

Die StudierendenGesellschaft spannt mit Dir und allen ihren Mitgliedern ein Netz, das alle auffängt, die fallen. Dafür zahlst Du einen größeren Beitrag, wenn Du mehr verdienst, oder wirst von den anderen getragen, wenn Du Dir keine Rückzahlung leisten kannst. So erwächst Dir aus dem Zusammenhalt und der Solidarität der Studierenden die Freiheit, Dein Leben so zu gestalten, wie Du möchtest.

Freiheit durch Solidarität – und Solidarität durch Freiheit.