Ausland: Was passiert, wenn ich im Anschluss an mein Studium im Ausland arbeite?

Das Prinzip der freien Berufswahl (siehe unsere Drei Freiheiten) gewährleistet, dass Du Deine berufliche Zukunft frei gestalten kannst und folglich auch nicht durch den UGV daran gehindert bist, in einem anderen Land zu arbeiten. In diesem Fall reichst Du als Späterzahler_in einfach das jeweilige Äquivalent des deutschen Einkommenssteuerbescheid bei uns ein (siehe: Rückzahlung aus dem Ausland).

Arbeitslosigkeit: Wenn ich als Späterzahler_in arbeitslos bin, wandelt sich dann der UGV in ein Darlehen um, wie das bei manchen kommerziellen Anbietern der Fall ist?

Nein. Grundsätzlich ist die Rückzahlung nicht an Deinen Beschäftigungsstatus geknüpft, sondern an die Höhe Deines Einkommens. Die zehn Rückzahlungsjahre können potentiell innerhalb des Zeitraumes von 25 Jahren nach Deiner Exmatrikulation liegen. Wenn Dein Einkommen aber über die gesamten 25 Jahre nach Exmatrikulation unter der Mindestgrenze liegt, musst Du gar nichts zurückzahlen. Wenn Du beispielsweise innerhalb der 25 Jahre lediglich in drei Jahren ein Einkommen oberhalb der Mindestgrenze beziehst, leistest Du nur in diesen drei Jahren einen Beitrag. Nach Ablauf der 25 Jahre entstehen keine weiteren Zahlungsansprüche.

BAföG: Kann ich parallel zum UGV BAföG beziehen?

Da der UGV kein Einkommen, kein Stipendium und auch keine staatlich anerkannte Förderung ist, kannst Du auch in der Späterzahlung oder in der hälftigen Sofortzahlung problemlos BAföG beziehen. Die Finanzierungsbeiträge werden nicht auf Dein BAföG angerechnet. Allerdings musst Du damit rechnen, dass später gleichzeitig Rückzahlungen für das BAföG und den UGV auf Dich zukommen, die zu einer besonderen finanziellen Belastung führen können. Bitte informiere Dich deshalb unbedingt bei Deinem zuständigen BAföG-Amt, wie sich der UGV auf Dein BAföG auswirkt. Hierüber können wir keine verbindlichen Auskünfte erteilen.

Beginn/Start der Rückzahlung: Ab wann zahle ich zurück?

Der Rückzahlungszeitraum beginnt am 1. Januar des Jahres, das auf Deine Exmatrikulation von der UW/H folgt. Das ist unabhängig davon, ob Du Dich im Sommer- oder Wintersemester exmatrikulierst.

Beginn der Rückzahlung: Wann beginnt die Rückzahlung, wenn ich nach meinem Studium eine Promotion, ein Referendariat, ein Praktikum etc. absolviere?

Die Rückzahlung beginnt dann, wenn – nach Deiner Exmatrikulation – Dein maßgebliches Einkommen über dem Mindesteinkommen von 21.000 EUR liegt. Dies kann unabhängig davon der Fall sein, ob Du z.B. einer weiterbildenden Aktivität nachgehst oder nicht. Die tatsächliche Rückzahlung erstreckt sich dann über die ersten zehn Jahre, in denen Dein Einkommen oberhalb der Mindestgrenze liegt.

Beitragsgleichheit: Muss die Summe meiner einkommensabhängigen Rückzahlung dem Sofortzahlerbetrag entsprechen?

Nein. Grundsätzlich beruht das Modell des UGV auf einem solidarischen Prinzip: Alle leisten einen Beitrag entsprechend ihrer Möglichkeiten. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Studienkredit bist Du in der Späterzahlung oder in der hälftigen Sofortzahlung nicht mit einem fixen Schuldenberg konfrontiert. Wenn Du über 10 Jahre jedes Jahr einen Beitrag geleistet hast, der über der Mindestgrenze liegt, bist Du unabhängig von der Höhe Deines geleisteten Gesamtbetrages von weiteren Zahlungen befreit.

Berechnung: Wie berechnen sich die Sofortzahlerbeiträge?

Die Berechnung des Sofortzahlerbeitrags erfolgt auf Grundlage des festgesetzten Späterzahlerbeitrags. Mithilfe der Einkommensinformationen von 20 Generationen Späterzahler ermitteln wir, was Wittener Absolventen eines Studiengangs nach dem Ende ihres Studiums durchschnittlich verdienen. Nun wird betrachtet, welchen kumulierten Betrag eine im Durchschnitt verdienende Alumna zahlen würde, wenn sie für ein Vollstudium (Vorklinik und Klinik; Bachelor und Master) über einen Zeitraum von 10 Jahren 14 % ihres maßgeblichen Einkommens zahlt. Dieser Betrag ist der Fixbetrag der Sofortzahler und bestimmt, welche Rate monatlich eingezogen wird. So ist es möglich mithilfe der Einkommensinformationen aller Späterzahler das Durchschnittseinkommen der Wittener Absolvent_innen studiengangsspezifisch zu berechnen. Die unterschiedlich hohen Sofortzahlerbeiträge je Studiengang ergeben sich auf den unterschiedlichen Gehaltserwarten der Absolvent_innen.Nun wird betrachtet, welchen kumulierten Betrag eine im Durchschnitt verdienende Alumna zahlen würde, wenn sie für ein Vollstudium (Vorklinik und Klinik; Bachelor und Master) über einen Zeitraum von 10 Jahren 14 % ihres maßgeblichen Einkommens zahlt.

Kurz und knapp: Die Höhe des Sofortzahlerbeitrags steht in Relation zum erwarteten studiengangsspezifischen Durchschnittseinkommen der Wittener Absolvent_innen.

Berechnungsgrundlage: Welches Einkommen wird der Späterzahlung zugrunde gelegt?

Für die Berechnung Deiner Rückzahlerbeträge verwenden wir das sogenannte maßgebliche Einkommen. Dieses maßgebliche Einkommen entspricht dem durch pauschalierte Sozialversicherungsbeiträge und Werbungskosten verminderten Brutto-Einkommen. Es beläuft sich bei einem Arbeitnehmer auf 78,7% des Bruttoeinkommens, für Nicharbeitnehmer auf 62,7% des Bruttoeinkommens (Bruttoeinkünfte abzüglich einer Pauschale für die gezahlten Vorsorgeleistungen (zurzeit für Arbeit­neh­mende, Auszubildende und Nichterwerbstätige 21,3 % und für Nichtarbeitnehmende 37,3 %), deren Höhe sich nach den aktuellen Regelungen des BAföG richtet), Stand: 2016)

Beschränkungen: Ist die Inanspruchnahme des UGV an irgendwelche Bedingungen geknüpft oder durch etwas beschränkt?

Nein. Der UGV ist allen Studierenden an der UW/H zugänglich. Bietet Dir die UW/H einen Studienplatz an, kannst Du Dich zum Zeitpunkt Deiner Immatrikulation frei für eine der drei Zahlungsvarianten (Sofort-, Später- oder hälftige Späterzahlung) entscheiden. Deine finanzielle Situation oder die Deiner Eltern spielt dabei keine Rolle. Auf eine Bedürftigkeitsprüfung verzichtet die SG.

Direktzahlung: Kann ich den Sofortzahlerbetrag auch direkt an die Uni leisten?

Nein. In dem zwischen der Universität und der SG bestehenden Vertragsverhältnis ist festgelegt, dass nur Zahlungen an die SG schuldbefreiend sind.

Doppelstudium: Wie verändert sich mein Studienbeitrag, wenn ich neben meinem Erststudium ein Zweitstudium aufnehme (z.B. neben einem BA in Kulturreflexion einen BSc in Management anfange)?

Wenn Du neben Deinem Studium ein weiteres Studium aufnimmst, zahlst Du nur für den Studiengang mit dem höheren Sofortzahlerbeitrag. Diese Möglichkeit besteht allerdings nicht für konsekutive Studiengänge im Sinne des Bachelors und Masters. Das heißt, Du kannst zwei Bachelorstudiengänge (oder zwei Masterstudiengänge) parallel studieren und zahlst nur für den mit dem höheren Sofortzahlerbeitrag. Wenn Du jedoch einen Bachelor und einen Master studierst, musst Du für beide Studiengänge den vollen Beitrag leisten.
Einzige Ausnahme bildet das Doppelstudium Zahnmedizin und Humanmedizin. Hier muss für beide Studiengänge der jeweils volle Beitrag geleistet werden.

Günstigere Variante: Was ist für mich finanziell besser: Die Sofort- oder die Späterzahlung?

Welche Entscheidung im individuellen Fall die finanziell bessere ist, lässt sich im Einzelfall nicht durch die SG beurteilen. In der Gesamtbetrachtung liegt kalkulatorisch zwischen der Sofort- und der Späterzahlung barwertige Gleichheit vor. Das heißt, egal ob Sofort- oder Späterzahlung, im Mittel zahlen alle Studierenden und Absolvent_innen den gleichen Beitrag.
Verdienst Du wesentlich mehr als das für Deinen Studiengang von der SG durchschnittlich angenommen wird, weil Du zum Beispiel Chefärztin in einem amerikanischen Krankenhaus wirst, dann zahlst Du unter Umständen auch mehr zurück, als das Äquivalent des Sofortzahlungsbetrags – allerdings nur bis zur festgelegten Höchstgrenze. Verdienst Du allerdings wesentlich weniger, weil Du Dich dafür entscheidest z.B. bei „Ärzte ohne Grenzen“ zu arbeiten, dann zahlst Du als Späterzahler_in unter Umständen weniger zurück als das Äquivalent des Sofortzahlerbetrags.

Höchstbetrag: Gibt es einen maximalen Rückzahlungsbetrag?

Ja. Die Rückzahlung ist nach oben hin gedeckelt. Du zahlst maximal das Doppelte des Sofortzahlerbeitrags Deines Studiengangs zum Zeitpunkt Deiner Immatrikulation zurück.

Kontakt: Wie kann ich die SG persönlich kennenlernen?

Komm vorbei! Unser Büro findest Du im Raum Nr. 1.207 auf dem Campus der UW/H an der Alfred-Herrhausen-Straße 50, 58448 Witten. Alternativ kannst Du uns auch gerne eine E-Mail an kontakt@studierendengesellschaft.de schreiben. Wir sind auch regelmäßig auf dem CAMPUStag der UW/H (Tag der Offenen Tür) mit einem Stand vertreten.

Maßgebliches Einkommen: Wie hoch ist das Maßgebliche Einkommen?

Das maßgebliche Einkommen ist ein Begriff aus dem Steuerrecht und wird bei der Berechnung des BAföG angewendet. Der SG dient das M.E. als Berechnungsgrundlage für die Rückzahlerbeträge, da in dieser Rechnung die unterschiedlichen Belastungen je nach Beschäftigungsverhältnis (angestellt/selbstständig) abgefedert werden. Dementsprechend schwankt das maßgebliche Einkommen zwischen 70 und 80 % des jährlichen Bruttoeinkommens.

Mindesteinkommen Was ist die Mindestgrenze des Einkommens?

Bei der Mindestgrenze des Einkommens handelt es sich um eine Absicherung für Späterzahler_innen. Wenn Dein maßgebliches Einkommen als Späterzahler_in nicht über der Mindestgrenze liegt, dann musst Du in dem entsprechenden Kalenderjahr keine Zahlung leisten. Die Mindestgrenze des maßgeblichen Einkommens wird wegen Preissteigerung/Inflation regelmäßig angepasst und liegt aktuell bei einem maßgeblichen Einkommen von 21.000 EUR, was im Durchschnitt einem Bruttoeinkommen von rund 30.000 € entspricht.

Nachträglicher Wechsel: Kann ich nach meiner Exmatrikulation die Zahlungsvariante wechseln?

Nein. Der Umgekehrte Generationenvertrag ist ein Solidarmodell, das darauf beruht, dass die finanziell „Stärkeren“ die „Schwächeren“ unterstützen und so jedem die Drei Freiheiten der SG zuteil werden. Ein Wechsel der Zahlungsvariante nach Exmatrikulation ist nicht möglich, da er diesem Solidargedanken widerspricht. Allerdings besteht die Möglichkeit, schneller zurückzuzahlen.

Quereinstieg: Wie hoch sind die Studienbeiträge für Quereinsteiger_innen?

Studierende, die das Studium nicht zu Beginn, sondern im Verlauf eines Studienabschnittes (i.e. Bachelor, Master, 1. oder 2. Staatsexamen) aufnehmen (Quereinstieg), entrichten in Abhängigkeit von dem Zeitpunkt ihrer Immatrikulation, den vollen Beitrag für den gesamten Studienabschnitt bzw. das gesamte Studium (Vollstudium), wenn sie die Universität mit einem Abschluss verlassen.
Vollstudiengänge sind in zwei Studienabschnitte unterteilt. Als Abschluss des ersten Studienabschnitts gilt das Bestehen der Äquivalenzprüfungen zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, das Bestehen der Zahnärztlichen Vorprüfung bzw. der Bachelor, der zweite Studienabschnitt schließt mit dem der Erfüllung aller Voraussetzungen für das Praktische Jahr (Scheinfreiheit), dem Bestehen der Zahnärztlichen Prüfung bzw. Master ab. Die auf einen abgeschlossenen Studienabschnitt bzw. ein Vollstudium entfallenden Fixbeträge ergeben sich aus der Beitragstabelle.

Rendite: Strebt die SG eine Rendite an?

Die StudierendenGesellschaft ist ein gemeinnütziger Verein und verfolgt allein gemeinnützige Zwecke. Wir haben keinerlei Gewinnerzielungsabsicht. Weder unsere Bank, noch andere Kapitalgeber haben einen Renditeanspruch an die Späterzahlerbeiträge. Das Modell des Umgekehrten Generationenvertrags sieht eine barwertige Gleichheit zwischen Sofortzahlung und Späterzahlung vor. Demnach entsprechen die erwarteten Erträge aus den Späterzahlungsbeiträgen im Durchschnitt den Erträgen durch die Sofortzahlung.

Rückzahlungszeitraum: Wie lang ist der Rückzahlungszeitraum?

Nach Deiner Exmatrikulation schauen wir uns einen Zeitraum von 25 Jahren an, in denen Du potentiell zurückzahlen wirst. Ob Du in einem Jahr zurückzahlst, hängt davon ab, ob Dein maßgebliches Jahreseinkommen im jeweiligen Jahr die Mindestgrenze von 21.000 EUR überschreitet. Du zahlst in den ersten 10 Jahren zurück, in denen Dein maßgebliches Einkommen über 21.000 EUR liegt, sofern Du nicht vorher den Höchstbetrag erreichst.

Schnellere Rückzahlung: Sind vorzeitige oder schnellere Rückzahlungen möglich?

Ja. Du kannst die Rückzahlung vor Ende des Ablaufs der eigentlichen Rückzahlungsdauer beenden, wenn Du – inklusive der bis dahin gezahlten Rückzahlungsbeiträge – den vertraglich festgelegten Höchstbetrag zahlst. Dieser Höchstbetrag liegt beim Zweifachen des Sofortzahlerbetrags für Deinen Studiengangs zum Zeitpunkt Deiner Immatrikulation.

Sicherheiten: Welche Sicherheiten werden von mir verlangt?

Keine.

Steuer: Sind die Studienbeiträge steuerlich absetzbar?

Für die Frage der steuerlichen Absetzbarkeit haben wir dieses Merkblatt erstellen lassen (Rechtsstand 2013) .
Ein aktuelleres Merkblatt des Bundes der Steuerzahler findest Du hier.

Stipendium: Kann ich trotz Späterzahlung Stipendiat_in einer Stiftung sein?

Für den Bezug von Stipendien gilt das Gleiche wie für das BAföG: Du kannst Dich dafür völlig unabhängig vom UGV bewerben (siehe auch BAföG).

Studienabbruch: Was passiert bei Abbruch des Studiums?

Wenn Du Dich dafür entscheidest, Dein Studium abzubrechen, berechnen wir für die Semester, die Du an der UW/H studiert hast (inklusive des Semesters des Abbruchs) einen anteilsmäßigen Rückzahlungsbetrag. Dabei beziehen wir uns auf den regulären Rückzahlungsbetrag des entsprechenden Studienabschnitts in Bezug auf die Regelstudienzeit. Der so ermittelte Rückzahlungsbetrag darf den regulären Rückzahlungsbetrag für diesen Studienabschnitt nicht übersteigen.
Bei Abbruch Deines Studiums in unteren Semestern bieten wir Dir einen rückwirkenden Wechsel von den Späterzahlungsvarianten in die Sofortzahlung an, da es für beiden Seiten einfacher sein kann, die Studienbeiträge sofort zu leisten, als über zehn Jahre in der Rückzahlung einen geringen Beitrag (wegen des geringen Prozentsatzes) an die SG zu zahlen.

UGV-Quote: Wie viel Prozent der Studierenden nutzt die Einkommensabhängige Späterzahlung?

Der Anteil der Studierenden, der sich für die Einkommensabhängige Späterzahlung entscheidet, variiert natürlich – im Durchschnitt liegt die Quote bei etwa 50 %.

Vielverdienende: Was passiert, wenn ich als Späterzahler_in extrem viel verdiene?

Wenn Du als Späterzahler_in extrem viel verdienst, dann greift unsere vertraglich festgelegte Höchstgrenze. Über die gesamte Rückzahlungsdauer musst Du nicht mehr als das Doppelte des Sofortzahlerbeitrags Deines Studiengangs zu Deinem Immatrikulationszeitpunkt zahlen. Darüber hinaus gibt es noch eine jährliche Höchstgrenze, die Dir gewährleistet, dass Du in einem Rückzahlungsjahr maximal ein Fünftel der Höchstgrenze (das Doppelte des Sofortzahlerbetrags) leisten musst, wenn Du sehr hohe Einkünfte hast.

Vorteil für die Uni: Bringt es der Universität einen Vorteil, wenn ich sofort zahle?

Nein. Die StudierendenGesellschaft tritt gegenüber der Universität für alle Studierende als Sofortzahlerin auf und führt für alle Studierenden – unabhängig von der individuellen Zahlungsvariante – den gleichen Betrag (abhängig von Studiengang und Immatrikulationszeitpunkt) ab.
Zur Überbrückung des Zeitraums zwischen der Verauslagung der Finanzierungsbeiträge an die Universität und dem Einsetzen der Rückzahlungen der Alumni in der Späterzahlungs geförderten Studierenden nehmen wir Bankkredite auf und sind mit einer Anleihe am Kapitalmarkt vertreten.

Wechsel: Kann ich während meines Studiums die Zahlungsvariante wechseln?

Nach dem Motto „sozialer geht immer“ bieten wir Dir die Möglichkeit, jederzeit während Deines Studiums bis zum Zeitpunkt Deiner Exmatrikulation von der Sofortzahlung in die hälftige Späterzahlung bzw. in die komplette Späterzahlung zu wechseln. Dabei ist keine Angabe von Gründen erforderlich.
Andersherum – also von der Späterzahlung in die hälftige Späterzahlung oder in die Sofortzahlung – kannst Du bis zur Hälfte der Regelstudienzeit Deines Studiums wechseln.

Wenigverdienende: Was passiert, wenn ich mich bewusst entscheide, wenig zu verdienen und z.B. in Teilzeit arbeite?

Die freie Berufswahl ist eine der Drei Freiheiten, die die StudierendenGesellschaft mit Ihrem Wirken verfolgt. Sie besagt, dass Du bei Deiner Berufswahl frei bist und nicht durch den Umgekehrten Generationenvertrag eingeschränkt wirst. Dies gilt auch für Beschäftigungen mit niedrigem Einkommen – denn, anders als bei einem klassischen Kredit – entsteht durch den UGV für Dich keine fixe Schuldenlast, die in den ersten Jahren nach dem Studium getilgt werden muss. Dank der Mindestgrenze bleibt Deine Studienfinanzierung auch im Falle eines niedrigen Einkommens sozialverträglich: Liegt Dein maßgebliches Einkommen unterhalb der Mindestgrenze von 21.000 EUR (was durchschnittlich einem Bruttoeinkommen von etwa 30.000 € entspricht), bist Du im entsprechenden Jahr von der Rückzahlung befreit. Liegt Dein Einkommen darüber, wird der Rückzahlungsbetrag wie gewöhnlich berechnet.

Zulassung: Muss ich mich für den UGV bewerben?

Nein. Wir möchten allen Studieninteressierten unabhängig vom finanziellen Hintergrund einen freien Zugang zum Studium garantieren. Mehr zu unseren Werten findest Du unter „Drei Freiheiten“.