Der Rückzahlungszeitraum für die Studienbeiträge an der UW/H beginnt zum 1. Januar, der auf Ihre Exmatrikulation folgt. Dabei ist es egal, ob Sie sich zum Sommer- oder Wintersemester exmatrikulieren. Sobald Sie in die Rückzahlung kommen, senden wir Ihnen den Zugang zu unserem Online-Bereich für die konkrete Abwicklung der Rückzahlung.

Die Feststellung Ihres Rückzahlungsbetrages erfolgt auf Grundlage Ihres Einkommensteuerbescheides. Da dieser erst nach Abschluss des jeweiligen Jahres vorliegt, werden unterjährig Abschlagszahlungen vereinbart. Diese Abschlagszahlungen gelten als Vorauszahlungen für den Rückzahlungsbetrag für das betreffende Jahr. Sobald der endgültige Einkommensteuerbescheid vorliegt, wird das Jahr final abgerechnet. Etwaige Überzahlungen werden für die weitere Rückzahlung gut geschrieben; etwaige Unterzahlungen sind an die SG nachzuzahlen.

Für das 1. Jahr der Rückzahlung ergeben sich in Abhängigkeit von Ihrem zu erwartenden Einkommen drei Varianten der Abschlagszahlung:

Variante 1: Mindestabschlagszahlung

Ihr „Vertrag über die Förderung des Studiums an der UW/H“ sieht monatliche Mindestabschlagszahlungen vor. Diese sind je nach Studiengang und Immatrikulationszeitpunkt unterschiedlich und richten sich nach den Rückzahlungskonditionen Ihres Vertrags. Die Mindestabschlagszahlung wird per SEPA-Lastschriftmandat monatlich von Ihrem Konto eingezogen.

Variante 2: Individuelle Abschlagszahlung

Wenn Sie anhand Ihrer Einkommenssituation absehen können, dass der endgültige Rückzahlungsbetrag eines Jahres die Abschlagszahlungen übersteigt, können Sie höhere Abschläge leisten. Hierdurch kann eine größere Nachzahlung bei Jahresendabrechnung vermieden werden. Bitte setzen Sie sich hierzu mit uns in Verbindung – gerne beraten wir Sie zur persönlichen Abschlagszahlung.

Variante 3: Vorläufige Befreiung

Ist abzusehen, dass Ihr maßgebliches Jahreseinkommen die vertraglich festgelegte Mindesteinkommensgrenze nicht überschreitet, können Sie sich für dieses Jahr vorläufig von den üblichen Abschlagszahlungen befreien lassen. Für Ehepartner_innen und jedes steuerlich anerkannte Kind erhöht sich diese Einkommensgrenze um einen fixen Betrag.


Folgejahre

In den Folgejahren passen wir gemeinsam Ihre monatlichen Abschlagszahlung der zu erwartenden Einkommenssituation an. Diese entspricht wenigstens der Mindestabschlagszahlung. Ist zu erwarten, dass Ihr maßgebliches Jahreseinkommen die vertraglich festgelegte Mindesteinkommensgrenze nicht überschreitet, können Sie sich vorläufig von der Rückzahlung befreien lassen.

Für den Fall, dass Sie eine deutlich veränderte Einkommenssituation erwarten (Jobwechsel, Sabbat-Jahr, MBA, etc.), wenden Sie sich bitte hier direkt an uns.

 


Rückzahlung aus dem Ausland

Die freie Berufswahl macht selbstverständlich nicht an unseres Landesgrenzen halt. So steigt die Zahl unserer Rückzahler_innen, die Ihren Lebensmittelpunkt ins Ausland verlegen und dort Ihr Einkommen verdienen.

Für diesen Fall gelten keine gesonderten Bedingungen. Um die Höhe der Rückzahlungsbeiträge festzustellen, benötigen wir anstelle des deutschen Einkommensteuerbescheids lediglich das nationale Äquivalent Ihrer Wahlheimat. In der Schweiz ist dies beispielsweise der „Lohnausweis“, in den USA die „Tax Returns“. Bei Fragen zu den entsprechenden Unterlagen aus dem Ausland stehen wir Ihnen gerne hier zur Verfügung.

Kurz vor dem Umzug?

Falls Sie einen Umzug ins Ausland planen, bitten wir Sie der StudierendenGesellschaft eine Adressänderung frühzeitig mitzuteilen. Dies ist beim Umzug ins Ausland besonders wichtig, da ein Ermittlungsverfahren mit hohen Kosten für Sie verbunden sein kann.