Nach Ablauf des ersten Rückzahlungsjahres benötigt die StudierendenGesellschaft einen Einkommensteuerbescheid von Ihnen, anhand dessen die endgültige Höhe Ihres Rückzahlungsbetrages berechnet wird. Hierzu wird von den Bruttoeinkünften des Jahres eine Pauschale für die gezahlten Vorsorgeleistungen abgezogen, deren Höhe sich bisher nach den aktuellen Regelungen im BAföG richtet. Die Höhe dieser Pauschale beträgt (gemäß § 9 III i.V.m. § 9 IV des Vertrages) für Arbeit­neh­mer, Auszubildende und Nichterwerbstätige 21,3 % (jährlich max. 12.100 EUR), und für Nichtarbeitnehmer 37,3 % (jährlich max. 20.900 EUR).

Für das neue Jahr werden die kommenden Abschlagszahlungen auf Grundlage Ihres letzten Einkommenssteuerbescheids errechnet. Für den Fall das Sie eine deutlich veränderte Einkommenssituation erwarten (Jobwechsel, Sabbat-Jahr, MBA, etc.), wenden Sie sich bitte hier direkt an uns, um die Abschlagszahlungen entsprechend anzupassen.

Die StudierendenGesellschaft schickt Ihnen nach Erhalt des Einkommensteuerbescheids jährlich eine Übersicht über die konkrete Berechnung der endgültigen Rückzahlungsbeträge und entstehende Nachforderungen oder Gutschriften, sowie eine Übersicht über die Entwicklung Ihrer gesamten Rückzahlung.

Pflicht zur Einkommenssteuer

Während des gesamten Rückzahlungszeitraumes von maximal 25 Jahren besteht für Sie in jedem Jahr eine Verpflichtung zur Erstellung eines Einkommensteuerbescheides (§ 10 I des Vertrages), bis 10 Rückzahlungsjahre vergangen sind oder der Maximalbetrag erreicht wurde. Diese Pflicht besteht unabhängig von der Höhe des Einkommens (Nullbescheid) und ob Sie Ihr Einkommen im Ausland beziehen. In diesem Fall ist das ausländische Äquivalent des deutschen Einkommenssteuerbescheids einzureichen (z.B. Lohnausweis (CH), Tax Returns (US)). Zudem ist es während der gesamten Rückzahlungsphase wichtig, dass Sie Namens- und Adressenänderungen schnellstmöglich der SG mitteilen (vgl. § 15 des Vertrages).