Erst die Rückzahlungen heutiger Alumni ermöglichen es neuen Studierenden der Universität Witten/Herdecke den Umgekehrten Generationen Vertrag anzubieten. So finanzieren die Rückzahlenden das Studium der heute an der UW/H Studierenden und ermöglichen den freien Zugang zum Studium in Witten durch ein solidarisches Finanzierungsmodell.

Wer nutzt den Umgekehrten Generationen Vertrag aktuell? Drei Studierende stellen sich in unserem Jahresbericht 2017/18 vor!

Den gesamten Jahresbericht gibt es >>Hier<<

 

Franka Weinzierl, 20
aus Baden-Baden, studiert Psychologie im 1. Semester

„Nach dem Abitur habe ich ein FSJ in Uganda gemacht, um nach 17 Jahren in der Kleinstadt die Welt zu entdecken. Dann zog ich nach Hamburg, um ein Praktikum in der geschlossenen Psychiatrie zu machen. Das brachte mich auf die Idee, Psychologie zu studieren. Aber sowohl NC-Regulierungen als auch Massenstudiengänge ließen mich zögern… bis ich die Uni Witten und ihren Psy- chologiestudiengang entdeckte. Komplett überzeugt hat mich dann die Idee des StuFu. Nur zur Psychologin, aber in keinem anderen Bereich (aus)gebildet zu werden – da hätte mir etwas gefehlt. Inzwischen studiere ich seit zwei Monaten, bin Semestersprecherin und von meinem Studiengang und der Uni hel- lauf begeistert. Besonders aufgefallen ist mir, wie wertschätzend man als Ersti empfangen wurde. Die Uni gibt mir das Gefühl, genau so studieren zu können, wie ich es möchte. Und um die Finanzierung muss ich mich mit dem UGV auch nicht sorgen!”

Lukas Markert, 25
aus Leipzig, studiert Humanmedizin, promoviert derzeit und belegt den Masterstudiengang Ethik & Organisation

„Nach dem Abi- tur absolvierte ich zunächst zwei Jahre der Aus- bildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Anschließend klappte es er- freulicherweise mit dem ersehnt- en Studienplatz in Witten. Hier verging die Zeit wie im Flug. Mir gefällt die Lern- und Arbeitsatmosphäre immer noch so gut, dass ich nach meinem schriftlichen Staat- sexamen nun sowohl eine Doktorarbeit in der Funktionellen Genomik (Biochemie) begonnen habe, als auch den E&O-Master. Die Uni, wie auch die StudierendenGesellschaft ermutigten und unterstützen mich in diesem Vorhaben. Das Nebeneinander von naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Inhalten ist ein toller Ausgleich und ergänzt sich in vielen Punkten. Neben dem Studium engagi- erte ich mich unipolitisch in der Fachschaft, dem Fakultätsrat, sowie als stu- dentischer Senator. Dadurch konnte ich viele Prozesse der Universität aus nächster Nähe verstehen lernen und mitgestalten. All das soll mir helfen ein guter Arzt zu werden. Ich hoffe, dann auch im Beruf gelegentlich über den berühmten Tellerrand gucken zu können.”

Gamze Göksu, 24
aus Hattingen, hat im Bachelor Philosophie, Kulturreflexion und kulturelle Praxis studiert und gerade mit dem neuen Masterstudiengang General Management begonnen

„Seit meinem Abitur arbeite ich als freie Museumspädagogin in einem Indus- triemuseum, schreibe Konzepte und biete Führungen an. Nach der Schule war ich unsicher, ob ich in der Denkmalpflege arbeiten möchte oder im bekannteren Bere- ich der Kunst und Kultur bleiben sollte. Nach dem Versuch eines Architektur Studi- ums an einer staatlichen Universität und der damit einhergehenden Enttäuschung, entschied ich mich für das interdisziplinäre Studium an der UW/H, welches mir mehr Freiheit bot, um meine Interessen miteinander zu verbinden. Mit einem Freiwilligendienst im Goethe-Institut in Prag und meiner heutigen Tätigkeit in der Stiftung Mercator, habe ich mich dazu entschieden auch zukünftig als Projektmanagerin im Kulturbereich zu arbeiten. Heute studiere ich im Master Gener- al Management, um das betriebswirtschaftliche Werkzeug zu erlernen und mein fachliches Wissen in Kunst und Kultur zu ergänzen. Dank des UGV und der großen Unterstützung meiner ehemaligen Praxis studiert und gerade Fakultät konnte ich viele praktische Erfahrungen sammeln und bereits während meines Studiums Kontakte mit zukünftigen Arbeitgebern knüpfen.”