Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) und die StudierendenGesellschaft (SG) arbeiten Hand in Hand: in partnerschaftlichen Vertragsverhältnis und mit Blick in die selbe Richtung – zum Wohl der Universität und ihrer Studierenden.

Als eigenständige Organisation an der Universität besteht die Rolle der SG aus der Erhebung, dem Einzug und der Finanzierung der Studienbeiträge in Witten. Durch das Finanzierungsmodell des „Umgekehrten Generationenvertrages“ ermöglicht die SG allen Studierenden eine freie und sozialverträgliche Finanzierung ihrer Beiträge. Wichtiger Teil dieser Aufgabe ist die Verhandlung der Studienbeiträge im Namen aller Studierenden mit dem Präsidium der UW/H. Derzeit entspricht der Anteil der studentischen Beiträge mit mehr als 9 Mio. EUR rund 25 % des Unihaushalts. Die Studierenden leisten somit einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Universität Witten/Herdecke – langfristig, nachhaltig und für jeden sozialverträglich.

Diese Aufgabenteilung ist in Deutschland einzigartig und seit über 20 Jahren erfolgreich. Sie verkörpert einerseits die Ideale der UW/H – „Zur Freiheit ermutigen“, „Nach Wahrheit streben“ und „Soziale Verantwortung fördern“ – und entspricht ihrem unternehmerischen Grundverständnis von Bildung und Universität. Andererseits versteht sich die SG die Hüterin der „Drei Freiheiten“: SG-UWH-Freundschaft Durch da Modell des Umgekehrten Generationenvertrages wird ein freier Zugang zum Studium, eine freie Gestaltung des Studiums und eine freie Berufswahl gewährleistet.

Dieses Werteverständnis findet zudem Ausdruck darin, dass die SG Gesellschafterin der UW/H ist. Mit aktuell 6,65 % der Geschäftsanteile entscheiden wir Studierenden im höchsten kaufmännischen Gremium der Universität mit und setzen uns so für studentische Belange und freiheitliche Studienbedingungen ein. Den Studierenden gehört ein Teil ihrer Universität – eine einzigartige Form der Mitbestimmung in Deutschland!

Universität Witten/Herdecke

Die UW/H wurde 1982 als erste Universität Deutschlands in nicht staatlicher Trägerschaft gegründet. Mit ihren drei Fakultäten – Gesundheit, Wirtschaft und Kulturreflexion – ist sie Vorreiterin in der deutschen Bildungslandschaft. Ihren 2300 Studierenden ermöglicht die UW/H eine ganzheitliche Ausbildung – u.a. in den Fächern Medizin, Zahnmedizin, Pflegewissenschaften, Psychologie, Wirtschaftswissenschaften sowie Philosophie und Kulturreflexion.
Die Ziele der UW/H: neue Formen des Lehrens und Lernens erproben, neue Studienrichtungen und Ansätze in der Forschung entwickeln, neue Wege in der Organisation von Hochschule gehen. Ihr Anspruch ist es, einen Rahmen zu schaffen, der es den Studierenden ermöglicht, ihr Studium frei und selbstverantwortlich zu gestalten. Die Entwicklung der Persönlichkeit steht dabei als gleichrangiges Ziel neben dem Erwerb fachlicher Qualifikation. Mehr Informationen zur UW/H finden Sie hier.