Mehr Studierende – mehr Bildung – mehr Finanzierungsbedarf

Die Zahl der Studierenden an der Universität Witten/Herdecke hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Aktuell zählt die Hochschule in privater Trägerschaft rund 2.400 Studierende. Bis 2020 soll die Zahl aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Studienplätzen auf bis zu 3.000 steigen.

Zur sozialverträglichen Finanzierung der Studienbeiträge in Witten nutzt derzeit etwa die Hälfte der eingeschriebenen Studierenden den Umgekehrten Generationenvertrags (UGV) und ist damit Teil einer generationsübergreifenden Solidargemeinschaft. Der UGV ermöglicht allen Studierenden eine sozialverträgliche Finanzierung ihres Studiums – unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund. Der erwartete Anstieg der Studienanfänger hat zur Folge, dass auch in Zukunft mehr Studierende von unserem Finanzierungsmodell Gebrauch machen werden.

Für die StudierendenGesellschaft als zentrale Verwalterin aller Studienbeiträge und Entwicklerin des UGV bedeutet dies, dass sie in den kommenden Jahren höhere Finanzierungsbeiträge an die Universität verauslagen muss. Genauer gesagt: Sie benötigt mehr Finanzierungsmittel zur Überbrückung des Zeitraums zwischen Verauslagung und dem Einsetzen der Rückzahlungen.

Erster Schritt: Eine Anleihe mit ideeller und finanzieller Rendite

Den erfolgreichen Auftakt zur Refinanzierung der StudierendenGesellschaft und damit der langfristigen Sicherung des Umgekehrten Generationenvertrags zeigte die Platzierung der ersten StudierendenAnleihe im November 2014. Hier geht’s zu den Details der StudierendenAnleihe

Zweiter Schritt: Ein Darlehensvertrag mit der GLS Bank

Drei Jahre später, im Januar 2018, konnte ein Darlehensvertrag über 9,65 Mio. EUR mit der GLS Bank unterschrieben werden. Ein günstiges Zinsumfeld und die Bereitschaft aller angesprochenen Banken den zweiten Refinanzierungsschritt mit der StudierendenGesellschaft zu gehen führte zur Entscheidung für ein Darlehen. Hier die Pressemitteilung zum Darlehensvertrag